Hilfe & Kontakt

Die häufigsten Fragen beim Einrichten und im Betrieb; Text in Anführungszeichen ist eine Schaltfläche oder Meldung der App.

Was du brauchst

Zum Funken brauchst du einen Desktop-Browser, ein Funkgerät mit USB und dessen Treiber.

Funkgerät einrichten

„Funkgerät automatisch erkennen“ füllt die Schritte für ein angeschlossenes Funkgerät selbst aus; von Hand führt „Funkgerät einrichten“ durch diese sechs Schritte.

  1. Rufzeichen und Locator. Aus einem deutschen Rufzeichen leitet die App die Lizenzklasse ab. Bei jedem anderen Rufzeichen wählst du unter „Deine Lizenz“ „Volle Lizenz“ oder „Einsteiger“ und bestätigst mit dem Häkchen, dass du die Lizenz besitzt; der Locator bestimmt die ITU-Region. Ohne Rufzeichen oder ohne diese Angabe bleibt es beim Empfang.
  2. Funkgerät. Eine Kachel für IC-7300 oder IC-9700 füllt Modell, Hamlib-ID, Baudrate und CI-V-Adresse aus der Vorlage. Für jedes andere Gerät gibt es die Kachel „Anderes Hamlib-Gerät …“ (siehe Andere Funkgeräte).
  3. Verbinden. „Funkgerät suchen …“ öffnet die Anschlussauswahl von Chrome. Hat dein Funkgerät einen anderen USB-Chip, klick auf „Alle Geräte zeigen“. Nach der Auswahl prüft die App die Verbindung selbst.
  4. Audio. Hier wählst du unter „Eingang“ und „Ausgang“ die Audiogeräte des Funkgeräts. Gibt es zwei „USB Audio CODEC“, gehört der zu diesem Funkgerät, der beim Rauschen Ausschlag zeigt.
  5. Senden. Zur Wahl stehen „CAT (empfohlen)“ und „Nur empfangen“. „Senden prüfen (PTT)“: Die App tastet kurz und prüft, dass das Funkgerät danach wieder als „aus“ zurückgelesen wird.
  6. Fertig. „Speichern und Station starten“ speichert das Profil und startet die Station.

Einstellungen am Funkgerät

Am Funkgerät selbst zählen drei Dinge (Menüpfade des IC-7300; am IC-9700 und an anderen Icom-Geräten heißen die Menüpunkte ähnlich).

Andere Funkgeräte

Auf Sendung geprüft sind nur IC-7300 und IC-9700; alle anderen Geräte, auch jedes andere Icom-Gerät, sind nur angenommen.

Sendepegel und Leistung

Stell Leistung und Pegel vor dem ersten QSO ein, an einer Antenne oder Kunstantenne.

  1. Unter „Sendeeinstellungen“ mit „Sendeleistung (W)“ die Leistung des Funkgeräts einstellen.
  2. Station starten. Im Bereich „Mein QSO“ steht neben „Tune“ der „TX-Audiopegel“: Er sagt, wie laut der Browser das Sendesignal an das Funkgerät gibt; −12 dBFS ist das Maximum.
  3. „Pegel einmessen“ drücken. Tune sendet einen Träger und passt den Pegel an, bis die ALC sich gerade bewegt; das Ergebnis wird im Funkgeräteprofil gespeichert. Ist der Pegel zu hoch, regelt das Funkgerät mit der ALC herunter, und das Signal wird verzerrt und breiter.
  4. Meldet die App „Pegel am Maximum, ALC bleibt aus“, erhöhst du den USB-MOD-Pegel am Funkgerät (IC-7300: Menü › Set › Connectors › USB MOD Level), bei „Pegel am Minimum und ALC noch zu hoch“ senkst du ihn. Dann erneut „Pegel einmessen“.
  5. Meldet das Funkgerät keine ALC, stellst du den Pegel von Hand ein: „Tune“ sendet einen Träger, höchstens 10 s; dabei den TX-Audiopegel so einstellen, dass die ALC gerade ausschlägt.
  6. Beim Senden die Anzeigen neben „Tune“ im Blick behalten: ALC, SWR und Sendeleistung, wie das Funkgerät sie meldet. „ALC am Anschlag“ heißt: Sendepegel senken. „SWR hoch“ heißt: Antenne und Anpassung prüfen.

Das erste QSO

Ein QSO läuft in sechs Schritten, und „TX stoppen“ oder die Taste Esc beendet jede Sendung sofort.

  1. Den Sendepegel einmal einstellen (siehe Sendepegel und Leistung).
  2. Auf der Station „Station starten“. Hör zuerst nur zu: Die erste Zeile erscheint nach Ende der ersten vollen Periode.
  3. Eine Zeile in „Band-Aktivität“ anklicken. Das bereitet die Station nur vor, gesendet wird dabei nie. Im Bereich „Mein QSO“ zeigt „Auf meiner RX-Frequenz“ dann, was auf dieser Frequenz läuft und ob die Station gerade mit jemand anderem funkt.
  4. Im Bereich „Mein QSO“ auf „Antworten“. Vor der ersten Sendung einer Sitzung zeigt die Station Frequenz, Sendeleistung und Rufzeichen des Funkgeräts; gesendet wird erst nach „Verstanden, senden“. Alternativ ruft „CQ rufen“ selbst.
  5. Die Station sendet in ihrer eigenen Periode, wiederholt jede Nachricht (unter „Sendeeinstellungen“ › „Versuche je Nachricht“ einstellbar, Standard 3) und geht selbst zum nächsten Schritt, sobald die Gegenstation antwortet. Ein Lauf sendet höchstens 12-mal und höchstens 10 Minuten lang.
  6. Ist der Durchgang beendet, öffnet sich die „Logkarte“; „Speichern“ schreibt den Kontakt ins Logbuch.

FT4

„Betriebsart“ schaltet zwischen FT8, FT4 und WSPR um; während einer Sendung ist sie gesperrt.

WSPR-Bake

In der Betriebsart WSPR sendet nur die Bake (neben „Tune“); „Antworten“ und „CQ rufen“ gibt es dort nicht.

Logbuch, Upload und Export

Gespeichert wird ein Kontakt erst mit „Speichern“, und beim Speichern wird nichts hochgeladen.

Karte

Die Karte zeigt mit „Wer hört mich?“, wer dein Rufzeichen hört, und mit „Wen höre ich?“, wen du hörst.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Unter Einstellungen › Konto schützt die freiwillige „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ dein Konto zusätzlich: Nach dem Passwort verlangt die Anmeldung einen sechsstelligen Code aus einer Authenticator-App.

Passkeys

Mit einem Passkey meldest du dich ohne Passwort an – mit Windows Hello, Fingerabdruck, Gesicht oder dem Handy.

Daten herunterladen, Konto löschen

Beides findest du unter Einstellungen › Konto.

Chrome-Freigaben

Chrome braucht deine Freigabe für den Anschluss des Funkgeräts und für das Mikrofon.

Das Funkgerät antwortet nicht

Fast immer hält ein anderer Prozess den Anschluss: ein zweiter Tab mit CloudHamSuite, WSJT-X, JTDX, ein Programm des Herstellers oder ein Prozess, der beim Beenden hängen geblieben ist.

  1. Alle anderen Tabs mit CloudHamSuite und alle anderen Funkprogramme schließen. Hängt ein Prozess, ihn im Task-Manager beenden.
  2. Das Funkgerät aus- und wieder einschalten.
  3. „Verbindung prüfen“ bzw. „Station starten“.
  4. Erst wenn das nicht hilft, am Funkgerät die CI-V-USB-Baudrate prüfen.

Pegel gut, aber keine Dekodierungen

Kommt Audio mit gutem Pegel an, aber keine Zeile erscheint, liegt es meist an einem dieser Punkte.

Die Uhr geht falsch

FT8 verträgt nur wenig Versatz, also synchronisiere die Systemzeit des Rechners.

Der Server ist nicht erreichbar

Während eines Updates ist der Dienst kurz nicht erreichbar; deine Daten liegen sicher auf dem Server.

Begriffe

Die Fachwörter, die in der App und auf dieser Seite vorkommen.

Mehr zu CloudHamSuite

Diese Seiten erklären CloudHamSuite für alle, die es noch nicht kennen.

Feedback und Kontakt

Einen Fehler, etwas Unklares oder eine Idee schreibst du an kontakt@cloudhamsuite.de; jede Rückmeldung hilft, auch ein einzelner Satz.