Hilfe & Kontakt
Die häufigsten Fragen beim Einrichten und im Betrieb; Text in Anführungszeichen ist eine Schaltfläche oder Meldung der App.
- Was du brauchst
- Funkgerät einrichten
- Einstellungen am Funkgerät
- Andere Funkgeräte
- Sendepegel und Leistung
- Das erste QSO
- FT4
- WSPR-Bake
- Logbuch, Upload und Export
- Karte
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Passkeys
- Daten herunterladen, Konto löschen
- Chrome-Freigaben
- Das Funkgerät antwortet nicht
- Pegel gut, aber keine Dekodierungen
- Die Uhr geht falsch
- Der Server ist nicht erreichbar
- Begriffe
- Mehr zu CloudHamSuite
- Feedback und Kontakt
Was du brauchst
Zum Funken brauchst du einen Desktop-Browser, ein Funkgerät mit USB und dessen Treiber.
- Browser. Es gibt genau einen Steuerweg: Chrome oder Edge auf dem Desktop spricht über Web Serial mit dem Funkgerät. Firefox, Safari und alle Browser auf Telefon oder Tablet steuern kein Funkgerät; dort kannst du Logbuch und Karte ansehen.
- Treiber. Auf dem Rechner wird keine Software von CloudHamSuite eingerichtet. Nur den USB-Treiber für den seriellen Anschluss des Funkgeräts braucht das Betriebssystem, wie bei jedem anderen Programm auch (bei IC-7300 und IC-9700 der Silicon-Labs-Treiber für CP210x).
- Funkgerät. Gesteuert und gesendet wird nur über USB. Das Funkgerät braucht dafür einen USB-Anschluss mit seriellem CAT-Port. Das Audio kommt am besten vom eingebauten USB-Audio-Codec.
- Demo. Noch kein Funkgerät zur Hand? Solange keines eingerichtet ist, zeigt die Station „Demo ansehen“: die echte Oberfläche mit Beispieldaten und erfundenen Stationen. Dabei wird nichts gesendet und nichts im Logbuch gespeichert; „Demo beenden“ führt zurück.
Funkgerät einrichten
„Funkgerät automatisch erkennen“ füllt die Schritte für ein angeschlossenes Funkgerät selbst aus; von Hand führt „Funkgerät einrichten“ durch diese sechs Schritte.
- Rufzeichen und Locator. Aus einem deutschen Rufzeichen leitet die App die Lizenzklasse ab. Bei jedem anderen Rufzeichen wählst du unter „Deine Lizenz“ „Volle Lizenz“ oder „Einsteiger“ und bestätigst mit dem Häkchen, dass du die Lizenz besitzt; der Locator bestimmt die ITU-Region. Ohne Rufzeichen oder ohne diese Angabe bleibt es beim Empfang.
- Funkgerät. Eine Kachel für IC-7300 oder IC-9700 füllt Modell, Hamlib-ID, Baudrate und CI-V-Adresse aus der Vorlage. Für jedes andere Gerät gibt es die Kachel „Anderes Hamlib-Gerät …“ (siehe Andere Funkgeräte).
- Verbinden. „Funkgerät suchen …“ öffnet die Anschlussauswahl von Chrome. Hat dein Funkgerät einen anderen USB-Chip, klick auf „Alle Geräte zeigen“. Nach der Auswahl prüft die App die Verbindung selbst.
- Audio. Hier wählst du unter „Eingang“ und „Ausgang“ die Audiogeräte des Funkgeräts. Gibt es zwei „USB Audio CODEC“, gehört der zu diesem Funkgerät, der beim Rauschen Ausschlag zeigt.
- Senden. Zur Wahl stehen „CAT (empfohlen)“ und „Nur empfangen“. „Senden prüfen (PTT)“: Die App tastet kurz und prüft, dass das Funkgerät danach wieder als „aus“ zurückgelesen wird.
- Fertig. „Speichern und Station starten“ speichert das Profil und startet die Station.
Einstellungen am Funkgerät
Am Funkgerät selbst zählen drei Dinge (Menüpfade des IC-7300; am IC-9700 und an anderen Icom-Geräten heißen die Menüpunkte ähnlich).
- Kein anderes Programm am Anschluss. Den seriellen Anschluss kann immer nur ein Programm öffnen. Laufen WSJT-X, flrig, ein Logprogramm oder ein zweiter Browser-Tab mit CAT, bleibt die App stumm.
- CI-V über USB. Die CI-V-Baudrate für USB steht unter Menü › Set › Connectors › CI-V › CI-V USB Baud Rate. Die Verbindungsprüfung findet die eingestellte Baudrate selbst.
- USB-Audio auf NF (AF). FT8 braucht das demodulierte NF-Signal. Die App liest die Einstellung bei jedem Verbinden und stellt sie selbst auf NF um. Gelingt das nicht: Menü › Set › Connectors › USB AF/IF Output › Output Select = AF.
Andere Funkgeräte
Auf Sendung geprüft sind nur IC-7300 und IC-9700; alle anderen Geräte, auch jedes andere Icom-Gerät, sind nur angenommen.
- Auswahl. Im Schritt „Funkgerät“ die Kachel „Anderes Hamlib-Gerät …“ wählen, dann das Modell aus der Liste.
- Senden. Ein ungeprüftes Gerät sendet nur mit PTT über CAT, nicht mit DTR oder RTS, und erst nach deiner Freigabe für genau dieses Modell: das Häkchen im Schritt „Senden“. Damit bestätigst du, dass CloudHamSuite das Modell noch nicht am echten Gerät geprüft hat und du beim ersten Senden am Funkgerät bleibst, um es notfalls von Hand auf Empfang zu schalten. Zuerst an einer Kunstantenne prüfen.
- Sendeleistung. Kann CloudHamSuite die Sendeleistung des Modells nicht einstellen, sagt das Häkchen es dazu: Dann stellst du die Leistung selbst am Funkgerät ein.
Sendepegel und Leistung
Stell Leistung und Pegel vor dem ersten QSO ein, an einer Antenne oder Kunstantenne.
- Unter „Sendeeinstellungen“ mit „Sendeleistung (W)“ die Leistung des Funkgeräts einstellen.
- Station starten. Im Bereich „Mein QSO“ steht neben „Tune“ der „TX-Audiopegel“: Er sagt, wie laut der Browser das Sendesignal an das Funkgerät gibt; −12 dBFS ist das Maximum.
- „Pegel einmessen“ drücken. Tune sendet einen Träger und passt den Pegel an, bis die ALC sich gerade bewegt; das Ergebnis wird im Funkgeräteprofil gespeichert. Ist der Pegel zu hoch, regelt das Funkgerät mit der ALC herunter, und das Signal wird verzerrt und breiter.
- Meldet die App „Pegel am Maximum, ALC bleibt aus“, erhöhst du den USB-MOD-Pegel am Funkgerät (IC-7300: Menü › Set › Connectors › USB MOD Level), bei „Pegel am Minimum und ALC noch zu hoch“ senkst du ihn. Dann erneut „Pegel einmessen“.
- Meldet das Funkgerät keine ALC, stellst du den Pegel von Hand ein: „Tune“ sendet einen Träger, höchstens 10 s; dabei den TX-Audiopegel so einstellen, dass die ALC gerade ausschlägt.
- Beim Senden die Anzeigen neben „Tune“ im Blick behalten: ALC, SWR und Sendeleistung, wie das Funkgerät sie meldet. „ALC am Anschlag“ heißt: Sendepegel senken. „SWR hoch“ heißt: Antenne und Anpassung prüfen.
Das erste QSO
Ein QSO läuft in sechs Schritten, und „TX stoppen“ oder die Taste Esc beendet jede Sendung sofort.
- Den Sendepegel einmal einstellen (siehe Sendepegel und Leistung).
- Auf der Station „Station starten“. Hör zuerst nur zu: Die erste Zeile erscheint nach Ende der ersten vollen Periode.
- Eine Zeile in „Band-Aktivität“ anklicken. Das bereitet die Station nur vor, gesendet wird dabei nie. Im Bereich „Mein QSO“ zeigt „Auf meiner RX-Frequenz“ dann, was auf dieser Frequenz läuft und ob die Station gerade mit jemand anderem funkt.
- Im Bereich „Mein QSO“ auf „Antworten“. Vor der ersten Sendung einer Sitzung zeigt die Station Frequenz, Sendeleistung und Rufzeichen des Funkgeräts; gesendet wird erst nach „Verstanden, senden“. Alternativ ruft „CQ rufen“ selbst.
- Die Station sendet in ihrer eigenen Periode, wiederholt jede Nachricht (unter „Sendeeinstellungen“ › „Versuche je Nachricht“ einstellbar, Standard 3) und geht selbst zum nächsten Schritt, sobald die Gegenstation antwortet. Ein Lauf sendet höchstens 12-mal und höchstens 10 Minuten lang.
- Ist der Durchgang beendet, öffnet sich die „Logkarte“; „Speichern“ schreibt den Kontakt ins Logbuch.
FT4
„Betriebsart“ schaltet zwischen FT8, FT4 und WSPR um; während einer Sendung ist sie gesperrt.
- Periode. FT4 hat 7,5-s-Perioden statt 15 s.
- Sendefrequenz. Die Standard-Sendefrequenz ist 1400 Hz statt 850 Hz.
- Wechsel. Der Wechsel beendet jeden laufenden Durchgang und stimmt das Funkgerät auf die FT4-Frequenz im selben Band ab.
- QSO. Das erste QSO läuft wie bei FT8; ein Anruf an dich ist in FT4 nur 30 s lang frisch (in FT8 60 s).
WSPR-Bake
In der Betriebsart WSPR sendet nur die Bake (neben „Tune“); „Antworten“ und „CQ rufen“ gibt es dort nicht.
- Rufzeichen und Locator. Beide kommen aus dem Funkgeräteprofil.
- Leistung in der Meldung. Hier stellst du den gemeldeten Wert ein; er muss zur am Funkgerät eingestellten Leistung passen, die Bake stellt sie nicht ein.
- Sendeanteil. Er legt fest, wie viele der 2-Minuten-Slots senden (Standard 20 %).
- Bedienung. „Bake senden“ schaltet die Bake ein, „Bake stoppen“ oder Esc beendet sie sofort, „Nächsten Slot senden“ sendet genau einen Slot.
- Bänder und Dauer. Die Bake sendet auf den WSPR-Bändern, die deine Lizenz erlaubt, und endet nach 2 Stunden ohne Bedienung von selbst.
- Empfang. Deine Empfänge in WSPR werden automatisch an WSPRnet gemeldet.
Logbuch, Upload und Export
Gespeichert wird ein Kontakt erst mit „Speichern“, und beim Speichern wird nichts hochgeladen.
- eQSL und QRZ. Unter Einstellungen › Log-Dienste legst du mit „Dienstkonto hinzufügen“ deine Zugangsdaten an und setzt dort „QSOs hierhin hochladen“. Danach lädt im Logbuch ein Klick auf „Zu … hochladen“ (die Schaltfläche nennt die eingerichteten Dienste, etwa „Zu eQSL und QRZ hochladen“) alle neuen Kontakte hoch und zeigt das Ergebnis je Dienst gleich dort. Fehlt noch etwas, heißt sie „Hochladen einrichten“ und führt direkt zum fehlenden Schritt. Für ein einzelnes Dienstkonto gibt es unter Einstellungen › Log-Dienste „Senden“; es fragt vorher, wie viele Kontakte an den Dienst gehen sollen. Jeder Kontakt geht höchstens einmal an denselben Dienst. Ob der Dienst ihn angenommen hat, zeigt die Spalte „Status“ im Logbuch.
- LoTW. „Zu LoTW hochladen“ im Logbuch signiert die Kontakte mit deinem LoTW-Zertifikat hier im Browser und lädt sie hoch. Die .p12-Datei aus TQSL lädst du dafür einmal; sie bleibt in diesem Browser. Mit einem LoTW-Dienstkonto holt „LoTW-Bestätigungen“ ab, was LoTW bestätigt hat.
- Sichern. Neben dem ADIF-Export gibt es „Als CSV exportieren“ und „Logbuch sichern“ (alle Daten als eine JSON-Datei). Mit „ADIF importieren“ liest du eine ADIF-Datei ein. Exportiere dein Logbuch regelmäßig.
Karte
Die Karte zeigt mit „Wer hört mich?“, wer dein Rufzeichen hört, und mit „Wen höre ich?“, wen du hörst.
- Quellen. Die Meldungen kommen aus PSKReporter, RBN, POTA und SOTA; neue erscheinen ohne Neuladen.
- Rufzeichen. Steht noch kein Rufzeichen im Konto oder im Funkgeräteprofil, fordert die Karte dich dazu auf.
- Filter. Filter für Band, Zeitraum, Quelle und Betriebsart liegen unter „Weitere Filter“.
- Umfang. Es werden Meldungen der letzten 48 Stunden gezeigt, bis zu 300 pro Seite.
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Unter Einstellungen › Konto schützt die freiwillige „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ dein Konto zusätzlich: Nach dem Passwort verlangt die Anmeldung einen sechsstelligen Code aus einer Authenticator-App.
- Einschalten. Mit „Aktivieren“ und deinem Passwort („Weiter“) scannst du den QR-Code und bestätigst den ersten Code mit „Bestätigen“.
- Wiederherstellungscodes. Die angezeigten Codes erscheinen nur dieses eine Mal: Schreib sie auf und bewahr sie getrennt vom Telefon auf.
- Telefon weg. Bei der Anmeldung hilft dann „Stattdessen Wiederherstellungscode verwenden“; jeder Code gilt einmal.
Passkeys
Mit einem Passkey meldest du dich ohne Passwort an – mit Windows Hello, Fingerabdruck, Gesicht oder dem Handy.
- Anlegen. Unter Einstellungen › Konto legt „Passkey hinzufügen“ einen an: Passwort eingeben, nach Wunsch einen Namen wie „Laptop“ vergeben, auf „Passkey erstellen“ klicken und im Dialog des Browsers bestätigen.
- Anmelden. Danach genügt auf der Anmeldeseite „Mit Passkey anmelden“; viele Browser schlagen den Passkey auch direkt im E-Mail-Feld vor.
- Administration. Für Betreiber zählt eine Anmeldung mit Passkey als zweiter Faktor: „Administration“ öffnet sich ohne Code aus der Authenticator-App. Wer mit dem Passwort angemeldet ist, tippt dort einmal auf „Mit Passkey bestätigen“.
- Entfernen. „Entfernen“ in der Liste löscht einen Passkey wieder.
- Schlüssel. Der geheime Schlüssel bleibt auf deinem Gerät; CloudHamSuite speichert nur den öffentlichen Teil.
Daten herunterladen, Konto löschen
Beides findest du unter Einstellungen › Konto.
- Daten herunterladen. „Daten herunterladen“ (Abschnitt „Meine Daten herunterladen“) speichert eine JSON-Datei mit allem, was zu deinem Konto gespeichert ist, einschließlich des ganzen Logbuchs. Passwörter und die Zugangsdaten deiner Dienstkonten sind nicht darin.
- Konto löschen. „Konto löschen“ entfernt das Konto endgültig, mit Logbuch, Funkgeräteprofilen und Dienstprofilen. Es fragt nach deinem Passwort, und erst „Löschen“ löscht wirklich. Exportiere dein Logbuch vorher als ADIF.
Chrome-Freigaben
Chrome braucht deine Freigabe für den Anschluss des Funkgeräts und für das Mikrofon.
- Der Anschluss erscheint nicht. Die Auswahl von Chrome zeigt zuerst nur Anschlüsse, die zum gewählten Modell passen. Kabel und Funkgerät prüfen, dann „Alle Geräte zeigen“. Erscheint der Anschluss auch dort nicht, den Treiber des USB-Chips installieren.
- Linux: die Auswahl bleibt leer. Ubuntu installiert Chromium als Snap, und ein Snap sieht keine USB-Anschlüsse – auch wenn WSJT-X am selben Rechner läuft. Im Terminal
sudo snap connect chromium:raw-usbausführen und Chromium ganz schließen und neu starten, oder Google Chrome als .deb-Paket von google.com/chrome installieren. Fehlt dann noch der Zugriff, mitsudo usermod -aG dialout $USERin die Gruppedialouteintreten und ab- und wieder anmelden. WSJT-X und andere Programme am Anschluss vorher schließen. Firefox kann keine seriellen Anschlüsse. - „Chrome hat den Zugriff auf den Anschluss nicht freigegeben.“ Chrome kennt die Freigabe für diesen Anschluss nicht mehr, etwa nach dem Löschen der Website-Daten oder in einem anderen Chrome-Profil. Gib ihn im Einrichten erneut frei.
- Mikrofon. Chrome behandelt jeden Audioeingang als Mikrofon. Im Schloss-Symbol links neben der Adresse „Mikrofon“ erlauben, dann „Station starten“. Ohne diese Freigabe zeigt Chrome auch keine Gerätenamen.
- Freigaben aufräumen. Nicht gebrauchte Anschluss-Freigaben entfernst du in den Website-Einstellungen von Chrome (Schloss-Symbol in der Adresszeile oder
chrome://settings/content/serialPorts).
Das Funkgerät antwortet nicht
Fast immer hält ein anderer Prozess den Anschluss: ein zweiter Tab mit CloudHamSuite, WSJT-X, JTDX, ein Programm des Herstellers oder ein Prozess, der beim Beenden hängen geblieben ist.
- Alle anderen Tabs mit CloudHamSuite und alle anderen Funkprogramme schließen. Hängt ein Prozess, ihn im Task-Manager beenden.
- Das Funkgerät aus- und wieder einschalten.
- „Verbindung prüfen“ bzw. „Station starten“.
- Erst wenn das nicht hilft, am Funkgerät die CI-V-USB-Baudrate prüfen.
Pegel gut, aber keine Dekodierungen
Kommt Audio mit gutem Pegel an, aber keine Zeile erscheint, liegt es meist an einem dieser Punkte.
- Erste Periode. Die erste Zeile erscheint frühestens nach Ende der ersten vollen Periode; bis zu 30 s (FT8) sind normal.
- USB-Audio auf ZF. Steht der USB-Audioausgang des Funkgeräts auf ZF statt NF, kommt Audio an, aber kein dekodierbares Signal. „Station starten“ stellt ihn selbst auf NF um. Steht in den „Details ▾“ bei „USB-Audio NF/ZF“ noch „ZF“, dann „USB-Audio auf NF stellen“.
- Band ruhig. 2 m und 70 cm sind tagsüber oft leer. Vergleich mit pskreporter.info, ob gerade jemand auf dieser Frequenz sendet.
- Uhr. Die Uhr des Rechners geht falsch (siehe Die Uhr geht falsch).
Die Uhr geht falsch
FT8 verträgt nur wenig Versatz, also synchronisiere die Systemzeit des Rechners.
- Windows 11. Einstellungen › Zeit und Sprache › Datum und Uhrzeit › „Jetzt synchronisieren“.
- macOS. Systemeinstellungen › Allgemein › Datum & Uhrzeit › automatisch einstellen.
- Linux. Zeitsynchronisation (NTP) einschalten, etwa mit
timedatectl set-ntp true.
Der Server ist nicht erreichbar
Während eines Updates ist der Dienst kurz nicht erreichbar; deine Daten liegen sicher auf dem Server.
- „Der Server ist gerade nicht erreichbar.“ Wart kurz, der Hinweis verschwindet von selbst. Eine Aktion, die deshalb scheiterte, danach wiederholen. Neu laden ist nicht nötig und würde eine laufende Station beenden.
- „Die Funkgerätsteuerung (Hamlib) ließ sich nicht laden.“ Meist wurde die Seite während eines Updates geladen, oder die Verbindung brach beim Laden ab. Lade die Seite neu.
Begriffe
Die Fachwörter, die in der App und auf dieser Seite vorkommen.
- CAT. Die Steuerung des Funkgeräts über den seriellen Anschluss: Frequenz, Betriebsart, Leistung und Sendetaste.
- PTT. Die Sendetaste (Push to Talk). CloudHamSuite schaltet sie über CAT.
- DTR und RTS. Zwei Steuerleitungen des seriellen Anschlusses. Manche Funkgeräte werden über sie statt über CAT getastet.
- Hamlib. Eine freie Bibliothek, die die CAT-Befehle sehr vieler Funkgerätemodelle kennt. CloudHamSuite nutzt sie im Browser; die Hamlib-ID bezeichnet das Modell.
- CI-V-Adresse. Bei Icom-Geräten die Adresse, unter der das Funkgerät CAT-Befehle annimmt (Werkseinstellung IC-7300: 0x94, IC-9700: 0xA2). Sie muss im Profil und im Menü des Funkgeräts gleich sein.
- Baudrate. Die Geschwindigkeit des seriellen Anschlusses. App und Funkgerät müssen dieselbe verwenden.
- dBFS. Ein Pegel bezogen auf die volle Aussteuerung (0 dBFS); je kleiner die Zahl, desto leiser.
- ALC. Die automatische Pegelregelung des Funkgeräts. Schlägt sie beim Senden stark aus, ist der Sendepegel zu hoch (siehe Sendepegel und Leistung).
- NF und ZF (AF und IF). NF ist das hörbare, demodulierte Audiosignal, ZF das Signal vor der Demodulation. FT8, FT4 und WSPR brauchen NF.
- Locator. Der Maidenhead-Locator beschreibt deinen Standort mit Buchstaben und Ziffern, etwa JO31 oder JO31LK. Deinen findest du mit einem Locator-Rechner im Netz aus Adresse oder Koordinaten.
- Tune. Ein unmodulierter Träger zum Einstellen von Pegel und Antenne, höchstens 10 s.
- Periode. Der feste Zeitabschnitt, in dem gesendet oder empfangen wird: 15 s in FT8, 7,5 s in FT4, 2 Minuten in WSPR (dort „Slot“). Gerade und ungerade Perioden wechseln sich ab, die beiden Stationen eines QSOs senden abwechselnd. Deshalb muss die Uhr des Rechners genau gehen.
Mehr zu CloudHamSuite
Diese Seiten erklären CloudHamSuite für alle, die es noch nicht kennen.
- FT8 im Browser zeigt, was du dafür brauchst und was die Station kann.
- WSJT-X-Alternative ohne Installation vergleicht beide Programme.
- WSPR im Browser beschreibt Empfang und Bake.
- SSTV im Browser nennt die Bildmodi und ihre Grenzen.
- JS8 im Browser sagt, was geht und was noch nicht geprüft ist.
- Amateurfunkprüfung lernen stellt den Funklehrer vor.
Feedback und Kontakt
Einen Fehler, etwas Unklares oder eine Idee schreibst du an kontakt@cloudhamsuite.de; jede Rückmeldung hilft, auch ein einzelner Satz.
- Zeitpunkt. Schreib bei einem Fehler dazu, wann es war (Uhrzeit mit Zeitzone) und was du zuletzt geklickt hast.
- Umgebung. Nenn Browser und Betriebssystem.
- Funkbetrieb. Nenn Funkgerät, Band und Betriebsart, bei fehlenden Dekodierungen auch den Pegel.
- Meldung. Schick den Wortlaut der Meldung oder einen Screenshot mit.
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